Mikrolot

Datenschutzerklärung

Stand: 29. August 2026

Kurz vorweg

Mikrolot hält fest, was du isst, und rechnet daraus, wo du bei 45 Nährstoffen stehst. Das sind Angaben über deine Gesundheit, und sie werden entsprechend behandelt.

Die drei Sätze, auf die es ankommt:

Alles Weitere im Einzelnen.

1. Wer verantwortlich ist

Verantwortlich für die Verarbeitung im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO:

Leon Pieper
Desenißstraße 36
22083 Hamburg
Deutschland

E-Mail: kontakt@mikrolot.de
Kontaktformular: https://mikrolot.de/kontakt/

Einen Datenschutzbeauftragten haben wir nicht benannt; wir sind dazu derzeit nicht verpflichtet. Für Fragen zum Datenschutz erreichst du uns unter der E-Mail-Adresse oben.

2. Warum diese Erklärung ausführlich ist

Was jemand isst, wie viel er wiegt und welche Präparate er nimmt, sind Gesundheitsdaten — Art. 9 Abs. 1 DSGVO nennt sie „besondere Kategorien personenbezogener Daten“. Für sie gilt ein Verarbeitungsverbot mit Erlaubnisvorbehalt: Sie dürfen nur verarbeitet werden, wenn eine der Ausnahmen des Art. 9 Abs. 2 greift.

Deshalb steht unten bei jeder Datenart, wozu sie verarbeitet wird und auf welcher Grundlage — und deshalb ist die Erklärung länger als bei einer gewöhnlichen Website.

3. Welche Daten wir verarbeiten, wozu und auf welcher Grundlage

3.1 Dein Konto

Was: Deine E-Mail-Adresse. Wenn du eines setzt, zusätzlich ein Passwort — das wird bei unserem Konto-Dienstleister ausschließlich als kryptografischer Hashwert gespeichert und ist für uns nicht lesbar. Dazu die technischen Kennungen deiner Sitzung und der Zeitpunkt deiner letzten Anmeldung.

Freiwillig: dein Vorname. Beim Anlegen des Kontos kannst du ihn eintragen; das Feld ist ausdrücklich kein Pflichtfeld. Wir benutzen ihn allein für die Anrede in unseren E-Mails an dich. Lässt du ihn weg, funktioniert alles genauso — dann steht in den Mails nur „Hallo,".

Wozu: Damit du dich anmelden und deine Daten auf mehreren Geräten benutzen kannst.

Grundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — die Verarbeitung ist zur Erfüllung des Nutzungsverhältnisses erforderlich.

3.2 Was du isst

Was: Deine Mahlzeiten je Tag, mit Uhrzeit und Mahlzeitart. Dazu der Satz, den du eingetippt oder gesprochen hast, in der Form, in der die Anwendung ihn zerlegt hat: welche Lebensmittel zur Auswahl standen, welches gewählt wurde, auf welchem Weg und aus welchem Grund.

Wozu: Um deine Nährstoffbilanz zu berechnen und dir Tag, Woche und Monat anzuzeigen. Die mitgeführte Herkunft dient dazu, eine falsche Zuordnung später nachvollziehen zu können — ohne sie ließe sich eine Meldung von dir nicht mehr einordnen, weil sich Suche und Modell zwischenzeitlich ändern.

Grundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und, weil es sich um Gesundheitsdaten handelt, deine ausdrückliche Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.

3.3 Angaben zu deinem Körper

Was: Dein Gewicht als Verlauf mit einer Wiegung je Tag; dein Geschlecht; ob du menstruierst; dein Geburtsjahr; deine eigenen Ziele für Tagesenergie und Eiweiß.

Wozu: Um die Referenzwerte auf dich zu beziehen. Elf der 45 Nährstoffe haben nach den D-A-CH-Referenzwerten geschlechtsabhängige Werte; das Eiweißziel wird aus deinem Gewicht am jeweils angezeigten Tag gerechnet. Geburtsjahr und Gewicht werden erhoben, gehen aber derzeit in keinen anderen Wert ein — das steht auch in der Anwendung neben den Feldern.

Alle diese Angaben sind freiwillig. Trägst du nichts ein, rechnet die Anwendung mit den allgemeinen Referenzwerten weiter.

Grundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b und Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.

3.4 Nahrungsergänzung

Was: Welche Präparate du nimmst, in welcher Menge, nach welchem Rhythmus und seit wann. Dazu die Tage, an denen du einen Eintrag ausgesetzt hast.

Wozu: Damit du sie nicht täglich neu eintragen musst und sie in der Bilanz mitgezählt werden — getrennt ausweisbar über den Schalter „mit / ohne Supplements“.

Grundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b und Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.

3.5 Eigene Lebensmittel, Vorlagen und das Zubereitungs-Gedächtnis

Was: Nährwerte, die du selbst von einem Etikett abgetippt hast; wiederkehrende Mahlzeiten, die du als Vorlage gespeichert hast; und die Zubereitungsform, die du zu einem Begriff zuletzt gewählt hast („Reis“ → gekocht).

Wozu: Damit die Anwendung dich nicht zweimal dasselbe fragt.

Grundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

3.6 Korrekturen im Bestätigungsschritt — nur mit deiner Einwilligung

Was: Wenn du im Bestätigungsschritt eine Zuordnung, eine Menge oder eine Zubereitung änderst, wird festgehalten, was vorher dastand und was du daraus gemacht hast. Der Satz, den du eingetippt hast, wird dabei nicht gespeichert.

Wozu: Um die Erkennung zu verbessern. Eine Korrektur, die beim Benutzen entsteht, ist die verlässlichste Rückmeldung, die wir bekommen können.

Grundlage: Deine Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.

Diese Sammlung ist aus, bis du sie einschaltest. Der Schalter steht auf der Konto-Seite und wirkt sofort in beide Richtungen. Schaltest du ihn aus, werden die bereits gesammelten Korrekturen gelöscht.

3.7 Meldungen über falsche Zuordnungen — nur auf Knopfdruck

Was: Wenn du an einer Zutat den Melden-Knopf drückst, senden wir: die Suchbegriffe und Mengen aus der Zerlegung, die Lebensmittel, die zur Auswahl standen, das gewählte, das von dir gemeinte, deinen Kommentar und die Fassung von Anwendung und Modell.

Den eingetippten Satz nur, wenn du den Haken dafür setzt. Der Haken trägt den Satz im Klartext daneben — du siehst also, was du freigibst. Der Dialog zeigt als Liste, was gesendet wird; was dort nicht steht, geht auch nicht raus.

Wozu: Um einen Fehlgriff nachvollziehen und beheben zu können.

Grundlage: Deine Einwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.

3.8 Zahl der Modellaufrufe

Was: Wie oft dein Konto an einem Tag die Spracherkennung oder die Satzzerlegung benutzt hat — eine Zahl je Tag, kein Inhalt.

Wozu: Um Missbrauch und unbeabsichtigte Kosten zu begrenzen.

Grundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse ist der Schutz des Dienstes vor automatisierter Nutzung.

3.9 Kontaktformular

Was: Deine E-Mail-Adresse (Pflicht, damit eine Antwort zurückkommen kann), dein Name (freiwillig) und deine Nachricht. Alles davon wird per E-Mail an uns weitergeleitet, nicht in einer Datenbank abgelegt.

Wozu: Um deine Anfrage zu beantworten.

Grundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO bei Anfragen zum Nutzungsverhältnis, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung von Anfragen.

Ein verstecktes Feld im Formular dient der Abwehr automatisierter Einsendungen. Ist es ausgefüllt, wird nichts verschickt.

3.10 Mails über neue Funktionen — nur mit deiner Einwilligung

Was: Deine E-Mail-Adresse und dein Vorname, wenn du einen angegeben hast. Dazu der Zeitpunkt deiner letzten Eintragung — nur, damit eine Erinnerung nicht bei jemandem landet, der gerade gestern etwas eingetragen hat.

Wozu: Um dir gelegentlich zu schreiben, wenn es etwas Neues gibt, oder dich zu erinnern, wenn du länger nicht da warst.

Grundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO — deine Einwilligung, und zwar nur die. Sie ist freiwillig: Ohne sie funktioniert alles genauso, du bekommst nur keine solchen Mails. Beim Anlegen des Kontos steht dafür ein eigenes Kästchen, und es ist nicht vorausgefüllt.

Widerruf jederzeit, und zwar auf zwei Wegen: über den Schalter auf der Konto-Seite und über den Abmelde-Link, der in jeder solchen Mail steht. Der Widerruf gilt ab sofort und für die Zukunft; er ändert nichts an den Mails, die vorher schon verschickt wurden.

Verschickt wird über Resend (siehe Abschnitt 6), wie die übrigen Mails auch. Deine Einwilligung wird ausschließlich in deinem Konto gespeichert — nicht in einer Empfängerliste beim Versanddienst. Vor jedem Versand wird frisch nachgesehen, wer sie erteilt hat.

3.11 Zugriffsprotokolle und Schutz vor Missbrauch

Was: Beim Aufruf der Seite und der Programmschnittstellen entstehen bei unserem Hoster die üblichen Zugriffsprotokolle: IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Statuscode, übertragene Datenmenge, Browserkennung.

Zusätzlich hält der Server eine Ratenschranke: Er zählt Aufrufe je IP-Adresse. Dieser Zähler liegt ausschließlich im Arbeitsspeicher und wird nirgends gespeichert — er ist mit dem nächsten Neustart weg.

Wozu: Betrieb, Sicherheit, Fehlersuche und Abwehr automatisierter Zugriffe.

Grundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

3.12 Die tägliche Erinnerung — nur, wenn du sie einrichtest

Was: Wenn du dich täglich erinnern lassen möchtest, speichern wir die Push-Adresse deines Geräts samt den beiden Schlüsseln, die dein Browser dafür ausgibt, dazu die Uhrzeit, die du gewählt hast, deine Zeitzone und den Tag, an dem zuletzt etwas an dieses Gerät ging. Die Push-Adresse ist eine Kennung dieses einen Geräts — wer zwei Geräte einrichtet, hat zwei Einträge.

Wozu: Um dich einmal am Tag daran zu erinnern, dein Essen einzutragen. Vor jedem Versand sehen wir nach, ob an diesem Tag schon etwas in deinem Tagebuch steht — wenn ja, kommt nichts. Der Tag selbst wird dafür nicht ausgewertet, gefragt wird nur, ob überhaupt etwas darin steht.

Grundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO — deine Einwilligung, und zwar nur die. Sie ist freiwillig: Ohne sie funktioniert alles genauso, es kommt nur keine Meldung. Erteilt wird sie zweimal — einmal bei uns, indem du die Erinnerung einrichtest, und einmal in deinem Browser, der dich zusätzlich um Erlaubnis fragt.

Widerruf jederzeit über den Schalter im Profil unter Täglich erinnern. Damit wird der Eintrag gelöscht und das Abo bei deinem Browser abbestellt. Unabhängig davon kannst du Meldungen für diese Seite in den Einstellungen deines Browsers abschalten.

Zugestellt wird über den Push-Dienst deines Browsers — bei Chrome und Android über Google, bei Safari und iOS über Apple, bei Firefox über Mozilla. Welcher es ist, entscheidet dein Browser und nicht wir; die Adresse, die er uns dafür gibt, zeigt auf diesen Dienst. Der Text der Meldung ist so verschlüsselt, dass nur dein Gerät ihn lesen kann — der Push-Dienst sieht, dass etwas unterwegs ist, und nicht, was darin steht. Dass etwas unterwegs ist, und wann, erfährt er trotzdem.

Läuft eine Adresse ab, löschen wir sie. Das melden die Push-Dienste selbst, und wir behalten keine Einträge, an die nichts mehr zugestellt werden kann.

4. Die Spracheingabe

Wenn du den Mikrofonknopf drückst, nimmt dein Browser auf und schickt die Aufnahme an unseren Server, der sie zur Umwandlung in Text an unseren KI-Dienstleister weiterreicht.

Drei Dinge dazu, weil sie leicht anders vermutet werden:

Der Knopf füllt nur das Eingabefeld — abgeschickt wird nichts von selbst. Du liest also, was verstanden wurde, bevor damit gerechnet wird. Wo Spracheingabe technisch nicht möglich ist oder du das Mikrofon nicht freigibst, erscheint der Knopf gar nicht erst.

Grundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b und Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.

5. Was im Browser gespeichert wird — und warum es kein Cookie-Banner gibt

Wir setzen keine Cookies und binden keine Zählpixel, Schriftarten oder Skripte von fremden Servern ein. Es findet keine Analyse deines Verhaltens statt, weder durch uns noch durch Dritte.

Was wir benutzen, ist der lokale Speicher deines Browsers. Dort liegen:

Das ist technisch erforderlich, um den von dir ausdrücklich gewünschten Dienst bereitzustellen, und deshalb nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDG nicht einwilligungsbedürftig. Ein Einwilligungsbanner wäre hier eine Frage ohne Gegenstand.

Zwei Hinweise, die dazugehören:

6. Wer die Daten außer uns verarbeitet

Wir setzen Dienstleister ein, die deine Daten ausschließlich weisungsgebunden in unserem Auftrag verarbeiten (Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO).

DienstleisterWofürWo verarbeitet wird
CloudflareAuslieferung der Website — nur die fertigen Dateien; die Schnittstellen laufen nicht darüberweltweites Netz, Gesellschaft in den USA
SupabaseKonto, Datenbank und die SchnittstellenRegion Frankfurt
Mistral AIZerlegung deiner Sätze, Auswahl der Lebensmittelzeile, Schätzung fehlender Nährwerte, SpracherkennungEuropäische Union
ResendVersand der Kontobestätigungs- und Anmeldemails, der Nachrichten aus dem Kontaktformular und — mit deiner Einwilligung — der Mails über neue FunktionenRegion Irland

Zum Auslieferer im Einzelnen: Dein Browser ruft die Schnittstellen unmittelbar bei Supabase in Frankfurt und nicht über einen Umweg. Cloudflare sieht deshalb nur die fertigen Dateien der Website und deine IP-Adresse — keinen Satz über dein Essen, keine Tonaufnahme und keinen Zugang zu deinem Konto. Deshalb ist es hinnehmbar, dass für die Auslieferung selbst keine feste Region zugesichert ist.

Zum KI-Dienstleister im Einzelnen: Er erhält den Satz, den du eingetippt hast, und bei Spracheingabe die Tonaufnahme. Er erhält nicht deinen Namen, deine E-Mail-Adresse, dein Gewicht, deine Ziele oder deinen bisherigen Verlauf. Wir haben der Nutzung deiner Daten zum Training von Modellen widersprochen; der Anbieter verwendet sie nach seinen Bedingungen dann nicht dafür.

PayPal ist kein Auftragsverarbeiter von uns. Auf der Seite *Unterstützen* steht ein gewöhnlicher Link dorthin. Er lädt nichts von PayPal nach und übermittelt beim Anzeigen der Seite nichts — erst wenn du ihn anklickst, verlässt du Mikrolot, und ab dort gilt die Datenschutzerklärung von PayPal. Wir erfahren nicht, wer geklickt hat, und halten auch nicht fest, wer unterstützt hat.

Die Lebensmittelsuche selbst läuft vollständig in deinem Browser. Sie schickt nichts irgendwohin.

Darüber hinaus geben wir Daten nur weiter, wenn wir gesetzlich dazu verpflichtet sind.

7. Übermittlung in Drittländer

Die Verarbeitung findet in den oben genannten Regionen innerhalb der Europäischen Union beziehungsweise des Europäischen Wirtschaftsraums statt.

Soweit an den genannten Dienstleistern Gesellschaften mit Sitz in den Vereinigten Staaten beteiligt sind, stützen wir eine mögliche Übermittlung auf die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO beziehungsweise auf einen Angemessenheitsbeschluss nach Art. 45 DSGVO (EU-US Data Privacy Framework), soweit der jeweilige Anbieter zertifiziert ist. Eine Kopie der Garantien erhältst du auf Anfrage unter der Adresse in Abschnitt 1.

8. Wie lange wir speichern

Was das Löschen deines Kontos nicht erreicht, und das gehört genannt:

Alles Übrige ist nach der Löschung nicht wiederherstellbar: Sämtliche Tabellen sind so eingerichtet, dass sie mit dem Konto mitgelöscht werden.

9. Deine Rechte

Du hast uns gegenüber die folgenden Rechte:

Zwei davon musst du nicht bei uns beantragen — sie sind eingebaut:

Beschwerderecht. Unabhängig davon kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO). Für uns zuständig ist der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Ludwig-Erhard-Straße 22, 20459 Hamburg (datenschutz-hamburg.de). Du kannst dich auch an die Behörde deines Wohnorts oder Arbeitsplatzes wenden.

10. Einwilligungen widerrufen

Soweit wir uns auf deine Einwilligung stützen, kannst du sie jederzeit und ohne Angabe von Gründen widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung bleibt davon unberührt.

11. Keine automatisierte Entscheidung im Einzelfall

Mikrolot benutzt ein Sprachmodell, um deinen Satz in Lebensmittel zu übersetzen. Das Modell rechnet nicht und entscheidet nichts über dich. Es schlägt vor, welche Zeile der Nährwertdatenbank gemeint sein könnte; die Auswahl bekommst du vor dem Rechnen zur Bestätigung vorgelegt, und du kannst sie ändern.

Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne von Art. 22 Abs. 1 DSGVO — also eine Entscheidung mit rechtlicher Wirkung oder ähnlich erheblicher Beeinträchtigung — findet nicht statt.

Mikrolot ist kein Medizinprodukt und stellt keine Diagnose. Die Anwendung sagt „unter Referenz“ und nicht „Mangel“; ein Mangel wird im Blut festgestellt, nicht in einem Essensprotokoll. Empfohlen wird nichts — kein Präparat, keine Dosis, kein Zielgewicht. Ein Teil der Nährwerte ist geschätzt, und die Anwendung kennzeichnet jede einzelne solche Zeile.

12. Sicherheit

Die Verbindung zur Seite ist durchgehend verschlüsselt (TLS).

Dass du nur deine eigenen Daten siehst, entscheidet nicht der Anwendungscode, sondern die Datenbank selbst: Jede Tabelle mit Personenbezug ist mit „Row Level Security“ so eingerichtet, dass ein Zugriff ohne passende Kontokennung technisch ins Leere läuft. Ein vergessener Filter im Code reicht also nicht aus, um fremde Daten zu sehen.

13. Musst du diese Daten angeben?

Erforderlich sind nur deine E-Mail-Adresse und ein Anmeldeweg — ohne sie gibt es kein Konto.

Alles andere ist freiwillig: Was du isst, dein Gewicht, dein Geschlecht, dein Geburtsjahr, deine Ziele, deine Supplements, die Korrektursammlung, jede Meldung. Trägst du nichts ein, funktioniert die Anwendung weiter; sie zeigt dann weniger und rechnet mit den allgemeinen Referenzwerten.

Ein Nachteil entsteht dir aus einer verweigerten Einwilligung nicht — bis auf den, dass die Anwendung dann weniger über deinen Tag sagen kann.

14. Änderungen dieser Erklärung

Mikrolot wird weiterentwickelt. Ändert sich, welche Daten entstehen oder wer sie verarbeitet, ändern wir diese Erklärung und passen das Datum oben an. Bei wesentlichen Änderungen — insbesondere solchen, die eine neue Einwilligung erfordern — weisen wir dich in der Anwendung darauf hin.